Ronda gehört zu den ältesten
Städten Spaniens. Wandmalereinen in der Höhle
von Pileta weisen auf die frühe Besiedlung des Umlandes
hin. Auch die Römer ließen sich dort nieder
und hinterließen ihre Spuren. Im Mittelalter kam
Ronda zur vollen Blüte. Es gewann, trotzdem es eine
kleine Stadt war, immer mehr an Bedeutung und Status. Die
Moslems verliehen der Stadt ihren einzigartigen Charme,
der sich bis heute so erhalten hat. Die Rückeroberung
der Stadt durch die Christen im Jahre 1485 ließ erneut
kulturelle und wirtschaftliche Umstrukturierungen folgen.
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Im 18. Jahrhundert gewann Ronda
durch den Bau zweier wichtiger Bauwerke noch mehr Bedeutung
für Andalusien: die Neue Brücke und die Stierkampfarena.
Berühmte Banditen trieben damals ihr Unwesen in
der Umgebung. Ronda entwickelte sich durch berühmte
Stierkämpferfamilien zu einer Hochburg des Stierkampfs.
Seit dieser Zeit, wurde das romantische Bild der Stadt,
geprägt durch den Stierkampf und die Banditen, sowie
die traumhafte Natur im Umland, ein wichtiger Grund für
viele Reisende Ronda zu besuchen. Und bis heute ist Ronda
in seinem Ursprung bestehen geblieben.
Übrigens ist die 100 m hohe
Brücke wirklich ein architektonisches Meisterwerk.
Etwas schaurig ist allerdings die Geschichte um den Architekten.
Dieser stürzte, nachdem die Brücke fertig war,
bei dem Versuch seinen vom Wind verwehten Hut zu fangen
in die Tiefe.