Tarifa liegt am südlichsten Zipfel der iberischen Halbinsel und somit am "Ende" des europäischen Festlandes. Es sind nur 14 Kilometer bis nach Afrika und beim Blick hinüber nach Marokko könnte man meinen, man stehe am Rande eines großen Sees. Doch das Wasser, das in der Sonne glitzert gehört zur einen Seite zum Mittelmeer und der anderen zum Atlantik, die sich an dieser Enge vereinigen. Die hübsche Altstadt mit Ihren schmalen verwinkelten Gassen lädt zum Bummeln ein. Tarifas Ortskern , als einer der schönsten Urlaubsorte an der Costa de la luz, liegt noch heute eingebettet in den dicken Festungsmauern.
Ständig weht
ein Wind. Kein Wunder, liegt Tarifa doch ungeschützt
nach beiden Seiten am Meer. Die Meeresenge von Gibraltar
wirkt wie ein Ventil durch das der Wind durchgepresst
wird. Aufgrund des vielen Windes ist der Massentourismus
noch nicht allzu ausgeprägt. Der Wind ist auch,
der das Surferherz höher schlagen lässt. Sind
es doch weitestgehend Surfer, die in die Surferhauptstadt
Europas zum urlauben kommen. Diese jungen sonnengebräunten
sportlichen Leute tragen in den Sommermonaten auch dazu
bei das Image von Tarifa zu bestätigen. Sport und
Nachtleben werden in Tarifa großgeschrieben. Nach
dem Surfen trifft man sich in den Tapabars und zieht
danach in die Clubs.
Viele Cafes, Tapabars
und Restaurants sowie Modeboutiquen laden auch den Nichtsurfer
zum Besuch ein. Die Shops bieten allerlei Interessantes
an bunter Mode. Es bieten sich ein Tagesausflug nach Afrika
an oder fährt z.B. mit der Stiftung firmm ( www.firmm.org)
raus in die Meerenge, um dort Wale zu besichtigen. Es sind
wunderbare Ausflüge, die man so schnell nicht vergisst.
Wie beim Wal Trip
spiegelt sich auch bei den Stränden Tarifas Natürlichkeit
wider. Wenn man von Málaga kommend an Tarifa herannaht,
bietet sich irgendwann auf der rechten Seite der Blick
auf den 10 Kilometer langen Goldstrand mit seinem türkisen
Wasser. Der traumhaft schöne Strand ist unbedeutend
bebaut und endet in einer riesigen Wanderdüne. Hotelblöcke
in der ersten Strandreihe gibt es hier nicht. Für
das Auge ein ungewöhnlicher und sehr angenehmer Blick.
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Nach der
Düne Richtung Westen befinden
sich weitere 9 Kilometer Strand, die mit Ihren Buchten
und Felsformationen zum Spazieren und erlaubten FKK einladen. Überfüllte
Strände sind in diesem Gebiet ein Fremdwort. Im Ort
selbst befindet sich auch noch ein kleiner Strand der normalerweise
gut besucht ist, da er etwas windstiller ist.
Tarifa bietet eine Vielzahl
an Sport und Freizeitmöglichkeiten
wie windsurfen, kitesurfen, reiten, mountainbiken, wandern,
tauchen und klettern um nur die wichtigsten aufzuzählen.
Wer also einen aktiven Urlaub verbringen möchte, ist
in Tarifa bestens aufgehoben.
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